Mountain of Hell 2026: Der Massenstart mit 1.073 Ridern
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Am 23. Juni 2026 standen 1.073 Mountainbiker auf 3.413 Metern Höhe am Gletscher von Les Deux Alpes. Ein Startsignal, dann schoss das ganze Feld gleichzeitig los: bergab, durch Schnee, Geröll und Bikepark, 2.500 Höhenmeter am Stück. Die Mountain of Hell gewinnst du nicht, weil du härter trittst. Du gewinnst, weil du im Chaos oben bleibst. Genau deshalb steht dieses Rennen gerade in jedem zweiten Feed.
1.073 Leute, ein Startschuss, kein Plan B
Stell dir vor, du stehst auf einem Gletscher. Kälte im Gesicht, dünne Luft in der Lunge, neben dir über tausend Menschen mit Vollvisierhelm und Downhill-Bike. Dann fällt der Schuss. Alle fahren gleichzeitig los. Nach unten, auf Schnee.
So beginnt die Mountain of Hell. 2026 war sie voller als je zuvor. 1.073 Starter aus 27 Nationen haben sich am 23. Juni in Les Deux Alpes auf die Strecke gestürzt, inklusive E-Bike-Wertung und Kids-Rennen. Klassischer Wettkampf? Eher organisiertes Chaos mit Zeitnahme.

Die Clips, die du gerade überall siehst, zeigen vor allem die großen Bilder: Schneepassage, Sprünge, Tempo im unteren Bikepark. Der härtere Moment liegt weiter oben, wenn sich das Feld zum ersten Mal verengt und tausend Fahrer dieselbe Linie suchen. Da entscheidet sich, ob dein Tag rollt oder vorbei ist.
Warum diese Strecke so gnadenlos ist
Die Zahlen erklären, warum dieses Rennen so schnell kippen kann. Von der Startlinie auf dem Gletscher bis ins Tal sind es 2.500 Höhenmeter auf 27 Kilometern. Oben Schnee, in der Mitte loser Untergrund, unten der schnelle, gebaute Bikepark. Drei komplett verschiedene Untergründe in unter einer halben Stunde, wenn du vorne mitfährst.
Der Schnee oben ist dabei tückischer als der Speed unten. Bei dünnem Sauerstoff und kaltem Untergrund reagiert dein Reifen anders, als du es vom Hometrail kennst. Wer hier zu viel Vorderbremse gibt, liegt. Genau dieses Gefühl für Traktion und Blickführung ist nichts, was du am Renntag improvisierst, sondern was du dir über Monate auf dem Trail antrainierst.
Kimi Viardot hat das Ganze in 24:09 Minuten heruntergebracht und Damien Oton um 12 Sekunden geschlagen. Nach fast 25 Minuten Vollgas bergab. Das sagt mehr über Konstanz aus als über Mut.
Was du mitnimmst, wenn dich das jetzt kribbelt
Ich verstehe den Reiz. Wer Mountainbike fährt, schaut diese Bilder und denkt sofort: Könnte ich das auch? Ehrliche Antwort: vielleicht, aber nicht spontan. Die Mountain of Hell ist kein Bucket-List-Haken für einen freien Dienstag.
Wenn dich das Thema packt, fang nicht beim Gletscher an. Fang bei der Basis an: sauber bremsen, Blick weit nach vorne, Körperposition im steilen Gelände. Genau diese Dinge entscheiden im Massenstart über Sturz oder Spaß. Wer ganz am Anfang steht, baut sich besser erst auf echten Trails Sicherheit auf, bevor er über Schnee nachdenkt.
Am Ende zählt der Kopf mehr als die Beine. Dieses Rennen belohnt nicht die härtesten Tritte, sondern Ruhe im Gedränge. Die Leute, die hier vorne landen, fahren nicht am Limit. Sie bleiben knapp darunter und lassen die anderen die Fehler machen.
Cool-down
Was genau ist die Mountain of Hell?
Brauche ich ein spezielles Bike dafür?
Wie gefährlich ist der Massenstart wirklich?
Kann ich da als ambitionierter Hobbyfahrer mitmachen?
Worauf sollte ich im Training zuerst achten?
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Bildquelle: Titelbild und Beitragsbilder KI-generiert (Mai 2026)






