Teva Trailpeak: weich auf Schotter, schwach am Fels
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Am Quandary Peak in Colorado legt Tester Justin Park rund 12 Kilometer komfortabel zurück. Erst auf dem blockigen Aufstieg zum Gipfel lässt der Halt des Teva Trailpeak nach. Tevas erster Daily-Trailrunner dämpft weich auf festem Weg.
Teva startet den Trailpeak im US-Shop
Teva stellte den Trailpeak am 1. September 2026 im US-Shop und bei ausgewählten US-Händlern vor. Die Deckers-Konzernmeldung nennt ihn den ersten Daily-Trailrunner, den Athleten des Teva Bureau of Adventure vollständig mitentwickelt haben. Das Bureau of Adventure ist Tevas eigenes Athleten- und Entwicklerteam.
Die Ultraläufer Erin Ton und Mike Wardian liefen frühe Prototypen und justierten Passform und Stabilität. Teva positioniert den Trailpeak für tägliche Läufe auf moderaten Wegen.
Vor dem Marktstart lief das Team den Schuh über 2.400 Kilometer in den USA, Kanada und Peru. Justin Park testete ihn für GearJunkie zwei Wochen im Alltag und auf dem Quandary Peak.
Am Quandary Peak lässt der Halt nach
Park war rund 12 Kilometer am Quandary Peak unterwegs. Der Aufstieg betrug rund 975 Höhenmeter. Auf festem, moderatem Untergrund blieb der Auftritt weich. Auf dem blockigen Gipfelaufstieg ließ der Halt nach.
GearJunkie vergibt die Gesamtnote 7,8. Park spürte den Komfort vor allem auf festem Untergrund, die Teilnote dafür liegt bei 9.
Die Grip-Teilnote liegt bei 7,8. Die Teilnote Schutz liegt bei 8,1.
Park stützt das Urteil auf zwei Wochen Laufpraxis. Zur Haltbarkeit über eine Saison sagt dieser Zeitraum nichts.
Der Trailpeak kommt ohne TPU-Shank. Ein Shank ist eine versteifende Platte in der Sohle, die den Mittelfuß auf unebenem Untergrund stützt. Ohne diese Platte folgt die Sohle den Bewegungen des Fußes stärker, sobald Wurzeln und Stufen den Tritt verdrehen.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Gewicht Herren US 9 | 235 g |
| Gewicht Damen US 7 | 185 g |
| Stollen | 3 mm |
| Drop | 6 mm |
| Stack Ferse | 30,5 mm |
| Stack Vorfuß | 24,5 mm |
Die Mittelsohle federt auf festem Weg weich. Teva nennt diese Mischung HYPER-COMF+. Stollenhöhe, Sprengung, Stackhöhen und die zwölf Ankerpunkte des inneren Käfigs stehen so in der Launchmeldung.
Ein zweiter Test fällt schärfer aus
Believe in the Run schickte Reese Ruland vor dem Marktstart auf denselben Berg, der Test erschien am 27. August 2026. Die Ultraläuferin aus Colorado nahm den Trailpeak mit auf den Quandary Peak und kam mit einem härteren Urteil zurück als Park.
Ruland vermisst die Einlegesohle und eine Steinschutzplatte. Auf technischem Untergrund drückte ein Stein durch ihr Fußgewölbe, das Knie gab nach. Die drei Millimeter Stollen greifen ihr zu wenig. Die breite Zehenbox lässt den Fuß bergab nach vorn rutschen.
Ihr Fazit: Auf flachen Singletrails funktioniert der Trailpeak. Im technischen Terrain scheitert er. Ruland liest die Produktseite so, dass Teva mehr verspricht. Damit zeigen zwei Tests in dieselbe Richtung. Auf weichen Wegen überzeugt der Schuh. Am blockigen Gipfelaufbau ließ er beide Tester im Stich.
Der Aventrail hat tieferes Profil und eine Platte
Der Aventrail ist ein älteres Teva-Trailmodell. Er hat fünf Millimeter Stollen und eine Nylonplatte in der Sohle.
Der Trailpeak hat drei Millimeter Stollen und keine Platte. Park verlor den Halt, wo der Untergrund blockig wurde.
Der Trailpeak startet im US-Shop
Der US-Shop listet den Trailpeak. Umgerechnet sind rund 140 Euro fällig (EZB-Referenzkurs vom 8. September 2026), ohne Versand und Einfuhr. Eine deutsche Preisempfehlung war am 10. September 2026 bei Bergfreunde nicht ausgewiesen.
Bergfreunde listet Teva-Sandalen und den Aventrail. Am 10. September 2026 war dort kein Trailpeak gelistet.
Cool-down
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Bildquelle: KI-generiert (September 2026)






