Zwift Ride V2 passt jetzt auch Fahrern unter 1,52 Meter
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Zwift liefert die Ride V2 seit dem 9. September 2026 in Nordamerika und Europa. Der Rahmen wird kürzer, die Kurbel hat fünf Längen, neue Elektronik gibt es nicht. Kurze Fahrer und Haushalte mit zwei Körpergrößen gewinnen am meisten. Wer die V1 sauber eingestellt hat, kommt mit Nachrüstteilen ab rund 75 Euro aus.
Was ist die Zwift Ride V2? Der Indoor-Smart-Rahmen von Zwift kommt mit dem Wahoo Kickr Core 2 als Komplettsetup. Neu sind der kürzere Rahmen, fünf Kurbellängen und mehr Sattelverstellung.
Keine neue Elektronik, der Preis bleibt
Zwift hat die Ride V2 am 9. September 2026 für Nordamerika und Europa freigegeben. Die Änderungen betreffen laut dem Hands-on von Ray Maker vom Testportal DC Rainmaker allein den Fit. Eine neue Elektronik, ein anderer Trainerkern oder extra Gänge kommen nicht dazu.
BikeRadar nennt für die Komplettanlage 1.199,99 Euro inklusive Wahoo Kickr Core 2 und bestätigt, dass der Preis auf dem Stand der bisherigen Ride bleibt. Nur wer das komplette Setup ersetzt, zahlt den Betrag noch einmal.
Asien-Pazifik und Lateinamerika bekommen die V2 laut Maker bis Ende 2026.
Der kürzere Rahmen senkt die Untergrenze
Der Zwift-Shop nennt den Fit-Korridor 146 bis 198 Zentimeter. Die Obergrenze bleibt. Die Untergrenze rutscht um sechs Zentimeter nach unten. Zwift Insider legt die V1 auf 152 bis 198 Zentimeter. Auf dem Smart-Rahmen entscheiden die sechs Zentimeter, ob die Sattelhöhe noch in den Korridor fällt oder der Überstieg zur Hürde wird.
Die Sattelhöhe liegt laut Shop zwischen 57,1 und 86,5 Zentimeter, gemessen von der Tretlagermitte bis zur Satteloberkante. Für Fahrer unter 152 Zentimeter ist das die Zahl, die den Sattel endlich nach unten lässt. Maker beschreibt dazu ein kompakteres Hauptdreieck, eine kürzere Oberrohrlänge und einen Lenker mit durchgehendem Durchmesser.
Wer 175 Zentimeter misst, lag schon in der V1-Spanne. Der kürzere Rahmen ändert für diese Größe wenig. Wer 148 Zentimeter misst oder eine zweite, deutlich kleinere Person mitfahren lassen will, trifft hier die eigentliche Änderung.
Fünf Kurbellängen liegen in der Serie
Die V2 führt fünf Kurbellängen serienmäßig: 160, 165, 170, 172,5 und 175 Millimeter. Dieselbe fünffach gebohrte Kurbel, bei Zwift Insider Bear-Claw-Kurbel genannt, war über ein Jahr Nachrüstteil für die V1 und liegt bei der V2 im Karton.
Kurze Kurbeln senken den Abstand zwischen Sattel und Pedal. Lange Kurbeln vergrößern den Tretkreis. Eine Kurbel mit fünf Bohrungspositionen macht den Kauf einer zweiten Kurbel überflüssig.
Dazu kommt die Sattelstütze. Maker beschreibt einen Hot-Swap: Die komplette Stütze lässt sich tauschen, damit zwei Personen nacheinander denselben Rahmen fahren, ohne den Sattel jedes Mal neu zu vermessen. Ein Topper-Teil verschiebt die Klemme zusätzlich vor und zurück. Insider zählt vier Vor-Aft-Positionen.
| Angabe | Ride V1 | Ride V2 |
|---|---|---|
| Fit | 152 bis 198 cm | 146 bis 198 cm |
| Sattelhöhe min. | 60 cm | 57,1 cm |
| Kurbel | Nachrüstung | 160 bis 175 mm Serie |
| Komplettanlage | rund 1.200 Euro | rund 1.200 Euro |
| Fahrergewicht max. | nicht angegeben | 120 kg |
Angaben: Zwift-Shop für V2-Fit, Sattel, Kurbel und Gewicht. V1-Untergrenze und Sattelminimum laut Zwift Insider. Preis der Komplettanlage laut BikeRadar, Stand 9. September 2026.
V1-Besitzer kaufen Teile
Maker nennt zwei Nachrüstwege. Der komplette Seatpost-Tausch kostet rund 75 Euro und passt in bestehende V1-Rahmen. Das Topper-Teil allein liegt bei rund 50 Euro.
Ein Haushalt mit zwei Körpergrößen kann Sattelstützen tauschen und denselben Rahmen lassen. Ein einzelner Fahrer um 175 Zentimeter, der die V1 schon sauber eingestellt hat, gewinnt durch den kürzeren Rahmen kaum Reichweite. Ein Neukauf brächte nur einen zweiten Trainer in den Keller.
Der Shop warnt vor falschen Paarungen. Der Smart-Rahmen arbeitet mit Zwift-Ready-Trainern und dem Zwift Cog, dem Zahnkranz, den Zwift statt einer Kassette auf den Trainer setzt. Tacx-Trainer, Elite-Trainer ohne vorinstallierten Zwift Cog und Wahoo Kickr der Generation 5 sowie älter sind nicht kompatibel. Die Kickr Core 2 in der Komplettanlage arbeitet mit dem Rahmen.
Nachrüsten oder neu kaufen
Die V2 ändert den Fit. 146 Zentimeter sind die neue Untergrenze, sechs weniger als die V1. Fünf Kurbellängen liegen im Karton. Das trifft kurze Fahrer und Haushalte, die denselben Rahmen teilen.
Zwischen 152 und 198 Zentimetern ändert der V2-Rahmen den Fit nicht, dort reicht die Nachrüstung: Seatpost-Tausch rund 75 Euro, Topper rund 50 Euro. Ein Neukauf kostet rund 1.200 Euro für Rahmen plus Kickr Core 2.
Offen bleibt, wie sich die V2 im Dauerbetrieb bei Watt und Lautstärke schlägt, dafür braucht es einen längeren Test.
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Quelle Titelbild: Zwift






