Surfen in Europa — Wellen an der portugiesischen Küste

Surfen lernen: Top Spots in Europa für jeden Level

Pfeil zeigt Richtung für Hyrox-Training: Vorbereitung auf den Wettkampf.

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IBS Publishing Team

3 Min. Lesezeit

Kurzer Sprint

  • Europa bietet Top-Surfspots mit konsistenten Wellen und ist in 2-3 Flugstunden erreichbar.
  • Peniche in Portugal ist ganzjährig surfbar und bietet mit Baleal Beach ideale Bedingungen für Einsteiger.
  • Ein einwöchiger Surfkurs kostet 200-400 Euro und ist der effizienteste Einstieg.
  • Für die ersten 50 Stunden empfiehlt sich ein Softboard, danach kann man auf ein Hardboard upgraden.
  • In Hossegor, Frankreich, finden erfahrene Surfer an La Gravière die hollowsten Tubes Europas.


Surfen ist nicht nur Hawaii und Bali. Europa hat einige der besten Wellen der Welt — und die sind näher als du denkst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Portugal (Peniche/Ericeira) hat die besten Bedingungen für Einsteiger in Europa
  • Frankreich (Hossegor/Biarritz) ist das Mekka des europäischen Surfens
  • Neoprenanzug 4/3mm reicht für die meisten europäischen Spots ganzjährig
  • Surfkurs (1 Woche) kostet 200–400 Euro — der effizienteste Einstieg
  • Softboard (Schaumstoff) für die ersten 50 Stunden, dann Upgrade auf Hardboard

Warum Europa zum Surfen unterschätzt wird

Europas Atlantikküste bietet konsistente Swells von September bis April und angenehme Wassertemperaturen (14–20°C mit Neo). Portugal allein hat mehr als 800 Kilometer Küstenlinie mit Dutzenden Weltklasse-Breaks. Und der größte Vorteil: Im Vergleich zu Indonesien oder Australien ist Europa für deutsche Surfer in 2–3 Flugstunden erreichbar.

Die europäische Surf-Szene hat sich in den letzten Jahren professionalisiert: Surf-Camps mit Coaches, Forecast-Apps für Wellenhöhe und -richtung, und eine wachsende Community, die Nachhaltigkeit ernst nimmt.

Top 5 Surf-Spots in Europa für verschiedene Level

1. Peniche, Portugal (Anfänger bis Fortgeschritten): Baleal Beach für Einsteiger, Supertubos für Könner. Ganzjährig surfbar, günstige Unterkünfte.

2. Ericeira, Portugal (Alle Level): World Surfing Reserve mit 7 verschiedenen Breaks auf 4km Küste. Foz do Lizandro für Anfänger ist perfekt.

3. Hossegor, Frankreich (Fortgeschritten): Europas Pipe — La Gravière produziert die hollowsten Tubes des Kontinents. Nur für erfahrene Surfer.

4. Biarritz, Frankreich (Anfänger): Grande Plage und Côte des Basques bieten sanfte Wellen und historisches Flair. Hier begann europäisches Surfen in den 1950ern.

5. Lofoten, Norwegen (Abenteuer): Arctic Surfing bei 5°C Wassertemperatur, Nordlichter und leere Lineups. Für Abenteurer mit dickem Neopren (6/5mm).

Ausrüstung und Surfkurs: So startest du richtig

Der effizienteste Einstieg ist ein einwöchiger Surfkurs (200–400 Euro inkl. Board und Neo). In 5 Tagen lernst du: Paddeln, Pop-Up, Wellenauswahl und Richtungsänderung. Alleine im Weißwasser üben dauert dreimal so lange.

Eigenes Equipment: Softboard (Schaumstoff, 7–8 Fuß) für die ersten 50 Surf-Sessions (ab 200 Euro). Neoprenanzug 4/3mm für Frühling/Herbst (ab 150 Euro). Hardboard erst kaufen, wenn der Take-Off zuverlässig sitzt — zu früh upgraden macht langsamer, nicht schneller.

Häufig gestellte Fragen

Kann man in Deutschland surfen?

Ja — am Eisbach in München (Standing Wave), an der Nordsee (Sylt, Norderney bei Sturm) und in Surfhallen (Surftown MUC, Citywave). Echte Ozeanwellen gibt es in Deutschland aber nicht.

Wie lange dauert es bis man surfen kann?

Im Weißwasser stehen: 1–3 Tage. Grüne (ungebrochene) Wellen anpaddeln: 2–4 Wochen Surfurlaub. Sicher im Lineup: 6–12 Monate regelmäßiges Surfen. Fortschritt ist stark vom Wellen-Zugang abhängig.

Was ist der günstigste Surf-Urlaub in Europa?

Portugal: Surf-Camp mit Unterkunft, Board, Neo und Kurs ab 350 Euro pro Woche. Selbstversorger mit eigenem Equipment: Flug 50–100 Euro, Airbnb 20–40 Euro/Nacht. Budget für 2 Wochen: 600–1.000 Euro.

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Quelle Titelbild: Pexels / Kampus Production

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Welche europäischen Spots sind am besten für Surf-Anfänger?
Peniche in Portugal (Baleal Beach) und Biarritz in Frankreich (Grande Plage, Côte des Basques) bieten sanfte Wellen und sind ideal für Einsteiger. Auch Ericeira in Portugal hat mit Foz do Lizandro einen perfekten Anfänger-Break.
Was kostet ein Surfkurs in Europa und warum lohnt er sich?
Ein einwöchiger Surfkurs kostet etwa 200–400 Euro inklusive Board und Neopren. Er ist der effizienteste Einstieg, da man in 5 Tagen die Grundlagen lernt – alleine zu üben dauert dreimal so lange.
Welche Ausrüstung brauche ich zum Starten?
Für die ersten etwa 50 Stunden empfiehlt sich ein Softboard (Schaumstoff, 7–8 Fuß). Dazu ein 4/3mm Neoprenanzug für Frühling und Herbst. Ein Hardboard sollte erst gekauft werden, wenn der Take-Off zuverlässig klappt.
Kann man in Deutschland surfen?
Ja, aber es gibt keine echten Ozeanwellen. Möglichkeiten sind der Eisbach in München (Stehende Welle), die Nordsee (z.B. Sylt bei Sturm) und Surfhallen wie die Citywave oder Surftown München.
Wann ist die beste Zeit zum Surfen in Europa?
Die Atlantikküste Europas bietet konsistente Swells von September bis April. Die Wassertemperaturen sind mit einem Neoprenanzug (14–20°C) angenehm, viele Spots sind sogar ganzjährig surfbar.

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