Surfen lernen: Top Spots in Europa für jeden Level

Surfen ist nicht nur Hawaii und Bali. Europa hat einige der besten Wellen der Welt — und die sind näher als du denkst.
Das Wichtigste in Kürze
- Portugal (Peniche/Ericeira) hat die besten Bedingungen für Einsteiger in Europa
- Frankreich (Hossegor/Biarritz) ist das Mekka des europäischen Surfens
- Neoprenanzug 4/3mm reicht für die meisten europäischen Spots ganzjährig
- Surfkurs (1 Woche) kostet 200–400 Euro — der effizienteste Einstieg
- Softboard (Schaumstoff) für die ersten 50 Stunden, dann Upgrade auf Hardboard
Warum Europa zum Surfen unterschätzt wird
Europas Atlantikküste bietet konsistente Swells von September bis April und angenehme Wassertemperaturen (14–20°C mit Neo). Portugal allein hat mehr als 800 Kilometer Küstenlinie mit Dutzenden Weltklasse-Breaks. Und der größte Vorteil: Im Vergleich zu Indonesien oder Australien ist Europa für deutsche Surfer in 2–3 Flugstunden erreichbar.
Die europäische Surf-Szene hat sich in den letzten Jahren professionalisiert: Surf-Camps mit Coaches, Forecast-Apps für Wellenhöhe und -richtung, und eine wachsende Community, die Nachhaltigkeit ernst nimmt.
Top 5 Surf-Spots in Europa für verschiedene Level
1. Peniche, Portugal (Anfänger bis Fortgeschritten): Baleal Beach für Einsteiger, Supertubos für Könner. Ganzjährig surfbar, günstige Unterkünfte.
2. Ericeira, Portugal (Alle Level): World Surfing Reserve mit 7 verschiedenen Breaks auf 4km Küste. Foz do Lizandro für Anfänger ist perfekt.
3. Hossegor, Frankreich (Fortgeschritten): Europas Pipe — La Gravière produziert die hollowsten Tubes des Kontinents. Nur für erfahrene Surfer.
4. Biarritz, Frankreich (Anfänger): Grande Plage und Côte des Basques bieten sanfte Wellen und historisches Flair. Hier begann europäisches Surfen in den 1950ern.
5. Lofoten, Norwegen (Abenteuer): Arctic Surfing bei 5°C Wassertemperatur, Nordlichter und leere Lineups. Für Abenteurer mit dickem Neopren (6/5mm).
Ausrüstung und Surfkurs: So startest du richtig
Der effizienteste Einstieg ist ein einwöchiger Surfkurs (200–400 Euro inkl. Board und Neo). In 5 Tagen lernst du: Paddeln, Pop-Up, Wellenauswahl und Richtungsänderung. Alleine im Weißwasser üben dauert dreimal so lange.
Eigenes Equipment: Softboard (Schaumstoff, 7–8 Fuß) für die ersten 50 Surf-Sessions (ab 200 Euro). Neoprenanzug 4/3mm für Frühling/Herbst (ab 150 Euro). Hardboard erst kaufen, wenn der Take-Off zuverlässig sitzt — zu früh upgraden macht langsamer, nicht schneller.
Häufig gestellte Fragen
Kann man in Deutschland surfen?
Ja — am Eisbach in München (Standing Wave), an der Nordsee (Sylt, Norderney bei Sturm) und in Surfhallen (Surftown MUC, Citywave). Echte Ozeanwellen gibt es in Deutschland aber nicht.
Wie lange dauert es bis man surfen kann?
Im Weißwasser stehen: 1–3 Tage. Grüne (ungebrochene) Wellen anpaddeln: 2–4 Wochen Surfurlaub. Sicher im Lineup: 6–12 Monate regelmäßiges Surfen. Fortschritt ist stark vom Wellen-Zugang abhängig.
Was ist der günstigste Surf-Urlaub in Europa?
Portugal: Surf-Camp mit Unterkunft, Board, Neo und Kurs ab 350 Euro pro Woche. Selbstversorger mit eigenem Equipment: Flug 50–100 Euro, Airbnb 20–40 Euro/Nacht. Budget für 2 Wochen: 600–1.000 Euro.
Mehr aus unseren Magazinen
Quelle Titelbild: Pexels / Kampus Production
Read more
- Die besten Surf-Camps in Europa für Anfänger und Fortgeschrittene
- Surfen lernen 2024: Wellen reiten für Anfänger — Spots, Kurse und Gear
- Stand-Up-Paddling 2025: Tipps, Boards und die besten Spots in Deutschland
More to explore: Check out InspiredByBeatz






