Perfekte 5 Windstärken ergeben noch keinen Perfect-Move

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Wie in jeder guten Story geht es auch beim Perfect-Move weiter! Viel Erfahrung ist nötig, um den perfekten Trick oder den perfekten Spot sein Eigen zu nennen, das ist klar, doch was denkt ein junger, aufstrebender Windsurf-Pro darüber? Marco Lufen weiß und kann für sein Alter enorm viel. Daher liegt es nahe, dass er beim nächsten Trip zum Mercedes-Benz Perfect-Move auf jeden Fall am Start ist und uns hier seine Story erzählt.
Serien-Rückblick
Jeder Windsurfer, egal ob Profi oder Freizeitfahrer, hat ihn: den perfekten Move. Klassische Manöver, ein Trick oder Sprung in einem bestimmten Style, alles kann dein perfekter Move sein!
Im Rahmen einer Mercedes-Benz Promo-Tour an fünf Standorten ging InspiredBySports 2016 gemeinsam mit der deutschen Windsurf-Legende Bernd Flessner sowie den beiden JP-Profis Marco Lufen und Leon Jamaer auf die Jagd nach dem Perfect-Move.
Das so ziemlich erste, was mir über den Perfect-Move durch den Kopf ging, war, welcher Trick aus meiner gesamten Zeit auf dem Wasser als perfekt abgespeichert werden kann. Die Frage, ob es ihn überhaupt gibt, das perfekte Manöver, den perfekten Trick, den perfekten Spot, lässt sich meiner Meinung nach relativ klar beantworten: JaKlar! Und wie es den gibt! Man stelle sich einmal vor, bei karibisch blauem Wasser und perfekten 5 Windstärken in der Boardshort Windsurfen zu gehen.
Der rote Feuerball geht am Horizont unter und die Stimmung auf dem Wasser ist unübertreffbar, jeder, der schon einmal einen Sundowner erlebt hat, weiß das. Im selben Moment baut sich eine perfekte Welle auf, man heizt Vollgas auf sie zu und katapultiert sich in die Luft, während man den roten Feuerball anguckt. Stellt euch dieses Szenario einmal vor…
Wie, du weißt nicht wie das gehen soll?
Ich finde allein die Idee des Perfect-Moves echt cool und denke, dass jeder Windsurfer sich vorstellen kann, um welches Gefühl es geht. Klar braucht man ein bisschen, um wirklich sicher auf dem Brett zu stehen, aber sobald einen das Gefühl einmal gepackt hat, kommt man so schnell nicht wieder weg. Das erste Mal gleiten, die erste Powerhalse, der erste Wasserstart, der erste Frontloop: All diese Manöver kann man meiner Meinung nach unter die Kategorie „Perfect Move“ packen. Was dann natürlich noch dazu gehört und was es zu etwas wirklich Besonderem macht, sind: der Spot, das Licht, der Vibe auf dem Wasser, genauso wie auch die Freunde, mit denen man seine Eindrücke teilt.
Mein absoluter Lieblingstrick ist der Pasko, eine doppelte waagerechte Luftrotation. Dieses Manöver in Kombination mit den oben beschriebenen Bedingungen? Mein Perfect-Move, keine Zweifel!


Dieses Jahr bringe ich den Perfect-Move an die Nordsee
Der Mercedes-Benz Windsurf World Cup Sylt 2016 (WSWC) bietet eine hervorragende Gelegenheit, um einen perfekten Run hinzulegen und die Jungs von der Konkurrenz ein bisschen zu ärgern. Der WSWC ist in diesem Jahr natürlich ein ganz besonderer Worldcup. Seit über 25 Jahren gibt es ihn und für alle deutschen Fahrer wird es Ende September bis Mitte Oktober in heimischen Gewässern etwas ganz Spezielles.
Ich denke, dass ich meinen Perfect-Move auf Sylt zeigen kann. Ich trainiere in letzter Zeit viel an der Nord- und Ostsee, um mich an die „warmen“ Wassertemperaturen zu gewöhnen. Bisher sieht es sehr gut aus und ich kann zufrieden mit meinen Vorbereitungen sein. Ich hoffe, die harte Arbeit zahlt sich im Contest aus!
„Viel besser geht es für einen Windsurfer kaum! Wer ihn einmal erlebt hat, will ihn immer wieder: den Perfect-Move!“– Marco Lufen, JP-Profi und Perfect-Move-Pate
Zum Team ››
Teil 1: Perfect-Move: Dein Guide zu perfekten Windsurf-Momenten →
Teil 3: Das Beste kommt zum Schluss – wir küren den Perfect-Move! →
Kitesurfen lernen an Nord- und Ostsee →
Keine Linie. Keine Wand. Dein Plan fürs offene Wasser →
Bildquellen: Markus Seidel; Carter / pwaworldtour.com; Burkhard Blum; ACT Agency / mediahouse.one






