Das Beste kommt zum Schluss – wir küren den Perfect-Move!

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Jede gute Story hat irgendwann ein Ende und auch bei unserem „Perfect-Move“ steht nun der dritte und letzte Teil der Serie bevor. In den ersten beiden Teilen haben wir von den Windsurf-Profis Bernd Flessner und Marco Lufen gelernt, dass wahnsinnig viel Erfahrung, Glück aber auch das passende Wetter ausschlaggebende Faktoren für das perfekte Manöver sind. Kurz bevor der Windsurf World Cup an den Start geht, haben wir nun im letzten Teil unserer Serie die großartige Gelegenheit, den deutschen Windsurf-Champion Leon Jamaer nach seinen persönlichen Tipps für den Perfect-Move zu fragen.
Serien-Rückblick
Jeder Windsurfer, egal ob Profi oder Freizeitfahrer, hat ihn: den perfekten Move. Klassische Manöver, ein Trick oder Sprung in einem bestimmten Style, alles kann dein perfekter Move sein!
Im Rahmen einer Mercedes-Benz Promo-Tour an fünf Standorten ging InspiredBySports 2016 gemeinsam mit der deutschen Windsurf-Legende Bernd Flessner sowie den beiden JP-Profis Marco Lufen und Leon Jamaer auf die Jagd nach dem Perfect-Move.
Es gibt verschiedene Eigenschaften und Aspekte, die auf jeden Fall erwähnt werden müssen, wenn es um den Perfect-Move geht. In meinen Augen handelt es sich um ein anspruchsvolles Manöver, das technisch und vom Stil her einwandfrei, flüssig und elegant ausgeführt wird.
Wenn ich Tage und Nächte über ein perfektes Manöver nachdenke, es wieder und wieder visualisiere, dann auf dem Wasser ausprobiere, kläglich scheitere und wieder von vorne anfange, dann irgendwann, beim „Pushforward“ nach Jahren, klappt es und ist für mich persönlich ein Perfect-Move.
Gedanken, Ziele und Wünsche für den World Cup auf Sylt
Ich denke, dass wir dieses Jahr endlich mal wieder richtig Wind und Bedingungen für die Disziplin Wave bekommen und freue mich, vor den Sylter Zuschauern mein Können zeigen zu dürfen. Ein schöner Sturm mit Südwest-Wind 7-8 Bft, das wär ideal! Das Tolle an der Insel sind die zahlreichen Spots mit unterschiedlichen Bedingungen. Für Einsteiger ist es in Munkmarsch, Hörnum oder List am besten. Für Waver in Wenningstedt oder natürlich am Brandenburger Strand. Wer sich zum allerersten Mal vor Sylt in die Fluten stürzt, sollte vor allem auf tidenabhängige Strömungen und auf Buhnen Acht geben.
Mein persönliches Ziel für den Mercedes-Benz Windsurf World Cup Sylt 2016 (WSWC): definitiv aufs Treppchen fahren. Im vorletzten Jahr konnte ich beim Worldcup in Dänemark mit einem dritten Platz bereits zeigen, dass ich das Zeug dazu habe.


Von Südafrika nach Madagaskar bis hin zur Nordsee-Insel Sylt!
Ich war in letzter Zeit relativ viel unterwegs, was sich ausgezahlt hat. Es ging los mit 2,5 Monaten Training in Südafrika, danach ging es nach Maui für ein Fotoshooting. Italien, die Kanaren und Madagaskar folgten. Zur Zeit bin ich beim Worldcup in Klitmoeller in Dänemark und warte darauf, dass der Wind stark genug für den Wettkampf ist. Mir haben eigentlich alle dieser Reisen auf ihre eigene Art und Weise gefallen. Eine einsame Welle, die wir in Madagaskar gefunden haben, war sicherlich eins der Highlights. Ich bin gespannt, was der Wettkampf auf Sylt mit sich bringt und hoffe natürlich, dass sich die Erfahrungen, die ich in den unterschiedlichsten Gewässern gesammelt habe, auszahlen.
Der World Cup auf Sylt bietet eine grandiose Gelegenheit, um sich von der besten Seite zu zeigen und die Jungs von der Konkurrenz mit einem Perfect-Move zu überraschen.
„Ich habe meinen Perfect-Move auf alle Fälle schon gefunden. Trotzdem will ich mich immer weiter verbessern und nach Perfektion streben, vielleicht finde ich ja noch einen perfekteren!“– Leon Jamaer, deutscher Windsurf-Champion
Zum Team ››
Teil 1: Perfect-Move: Dein Guide zu perfekten Windsurf-Momenten →
Teil 2: Perfekte 5 Windstärken ergeben noch keinen Perfect-Move →
Kitesurfen lernen an Nord- und Ostsee →
Keine Linie. Keine Wand. Dein Plan fürs offene Wasser →
Bildquellen: Jerome Houyvet; Thorsten Indra; Carter / pwaworldtour.com; Burkhard Blum






