Herbst-Fitness 2023: Die besten Sportarten

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Viele hören im Herbst mit Sport auf. Wenige wissen: Der Herbst ist die beste Trainingszeit des Jahres. Kühlere Temperaturen erlauben höhere Intensitäten, goldene Wälder machen jeden Trail-Run zum Erlebnis, und die Laufsaison mit ihren Herbst-Marathons beginnt gerade erst.
Das Wichtigste in Kürze
- Kühlere Temperaturen = bessere Performance: Optimale Lauftemperatur liegt bei 8-12 °C — Herbst ist perfekt.
- Trail Running Peak-Season: Trockene Böden, bunte Wälder, weniger Hitzestress — Oktober und November sind die besten Trail-Running-Monate.
- Krafttraining als Herbst-Schwerpunkt: Basis für die Wintersport-Saison legen — Bein- und Rumpfkraft.
- MTB Herbst: Technische Trails trockener und schneller als im Sommer, Herbstblätter machen Kurven rutschiger — achtsam fahren.
- Indoor-Backup planen: Für Regentage: Schwimmen, Kletterhalle, Fitnessstudio als Alternative.
Trail Running im Herbst: Das unterschätzte Vergnügen
Trail Running im Herbst ist anders als im Sommer: weniger Schweiß, mehr Durchblick (das Laub fällt), buntes Panorama und die angenehme Kühle. Der Körper kann höhere Intensitäten halten als bei 30 °C, Recovery ist schneller. Viele Läufer machen ihre besten Zeiten im Oktober und November.
Ausrüstung Herbst: Laufjacke mit DWR-Beschichtung (kein schwerer Regenmantel), Laufhandschuhe ab 10 °C, Stirnlampe für früh dunkle Abende. Trail-Laufschuhe mit Profil für nasses Laub (rutschig!) und matschige Abschnitte.
Kraft aufbauen für die Wintersportsaison
Wer im Winter Ski, Snowboard oder Langlauf plant, sollte im Herbst die Kraftbasis legen. Wichtigste Muskelgruppen für Wintersport: Quadrizeps (Squat, Leg Press), Gesäß (Hip Thrust, Deadlift), Rumpf (Plank-Variationen), Balance (einbeinige Übungen).
Ein guter Herbst-Kraftplan: 3x pro Woche, Fokus auf Compound-Übungen (Squat, Deadlift, Lunges), 3-4 Sätze à 8-10 Wiederholungen. Nach 8 Wochen ist die Wintersportsaison körperlich optimal vorbereitet.
MTB im Herbst: Technik und Sicherheit
Mountain Biking im Herbst ist technisch anspruchsvoller als im Sommer: nasses Laub auf Trails ist rutschiger als nasser Boden, Lichtverhältnisse wechseln schnell. Mit modernen Trail-Reifen (breites Profil, niedrigerer Reifendruck) und Licht (mindestens 600 Lumen) ist MTB auch im Herbst beherrschbar.
Herbst-Reifendruck: 1-2 PSI niedriger als im Sommer für mehr Grip. Fahrtechnik: bei Laub stärker anbremsen vor Kurven, keine abrupten Brems- oder Lenkmanöver. Helm mit Kinn-Schutz empfohlen auf technischen Trails.
Häufig gestellte Fragen
Ist Laufen im Herbstwetter schädlich?
Nein. Kühlere Luft ist für die Atemwege sogar schonender als trockene Sommerhitze. Bei Temperaturen über 0 °C kein gesundheitliches Risiko. Wichtig: Kopf und Hände warm halten (starke Wärmeverluste über Extremitäten), und langsam aufwärmen.
Welche Laufschuhe brauche ich für Herbst-Trail-Running?
Trail-Running-Schuhe mit Profil (mindestens 4 mm Noppen), wasserdichtes GTX-Modell bei vielen Regentagen oder einfachere Trail-Schuhe für kurze Ausflüge. Marken: Salomon, Brooks, Hoka, Adidas Terrex — alle mit guten Herbst-Trail-Modellen.
Wie verhindere ich Herbst-Motivation-Tiefs?
Konkrete Ziele setzen (Herbst-Marathon anmelden), Trainingsgruppe oder Partner finden, Belohnungen für Trainingseinheiten einbauen. Kaltes und dunkles Wetter ist oft eine mentale Hürde — wer trotzdem rausgeht, ist danach immer froh darüber.
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Quelle Titelbild: Pexels / Наталья Севрук






