Reine „Kopf“-Sache: Das versteckt sich hinter der Sportart „HEADIS“

AUTOR:

IBS Publishing Team

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Aus einer raffinierten Idee eines Sportstudenten wird eine international verbreitete Sportart: Der Sport „HEADIS“ ist eine Kombination aus Fußball und Tischtennis und etablierte sich sogar als eine eigenständige Marke inklusive Logo. Unter dem Motto „Hearts, Heads & Balls“ begeistert die Sportart Athleten weltweit von Deutschland über Belgien und den Niederlanden bis hin zu Japan und Australien. Erfahrt hier alles rund um den außergewöhnlichen Sport.

Wann ist „HEADIS“ entstanden?

Kaum zu glauben, dass hinter der Idee eines so weit verbreiteten Sports nur ein einziger Student steckt. Im Jahr 2006 entwickelte René Wegner die Spielidee in einem Freibad. Der Fußballplatz war belegt, die Tischtennisplatte war frei, folglich fing man an, den Ball mittels von Kopfbällen über das Netz zu spielen. 2007 entwickelte René Wegner seine Idee weiter und etablierte das „HEADIS“-Konzept als eigene Marke mit geschütztem Logo. Von diesem Zeitpunkt an, fingen diverse Universitäten an, die Sportart bundesweit in ihrem Hochschulsportprogramm aufzunehmen. Durch weitere Event- und Turnierserien erlangte der Sport mit der Zeit immer mehr an Popularität. Es folgten weltweite Einladungen für „HEADIS“-Shows, zum Beispiel nach Las Vegas (USA) oder Shanghai (China). So wurde die Anzahl an Kopfballtischtennisspielern im Jahr 2017 weltweit auf etwa 80.000 geschätzt.

 

 

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Was sind die Spielregeln?

Die Spielregeln gestalten sich relativ simpel. Sie sind identisch zum Tischtennis, jedoch darf der Ball nur mit dem Kopf berührt werden. Gespielt wird mit einem aus Gummi bestehenden Ball auf einer herkömmlichen Tischtennisplatte mit einem Metallnetz. Hierbei dürfen die Teilnehmer dennoch die Tischtennisplatte mit sämtlichen Körperteilen berühren. Um jedoch zu verhindern, dass die Spieler nicht konstant auf der Platte sitzen bleiben würden, muss nach jedem gespielten Ball ein Körperteil den Boden berühren. Offiziell werden zwei Gewinnsätze gespielt, wobei ein Satz entschieden wird durch das Erreichen von 11 Punkten.

Wer den Profi-„HEADIS“-Spielern einmal zusehen möchte, der sollte sich die jährlich stattfindende „HEADIS“-Weltmeisterschaft im Kalender vormerken. Es ist das einzige Turnier mit unbeschränkter Teilnehmerzahl und fließt stärker in die „HEADIS“-Weltrangliste ein als alle anderen Turniere. Wer jedoch lieber einmal selber „Kopf“ anlegen möchte, der kann dies in diversen Vereinsmannschaften oder bei Hochschulsportprogrammen ausprobieren.

„HEADIS“ erfordert Schnelligkeit und Geschicklichkeit zugleich. (Quelle: YouTube / Headis)

Statement

Vom Hochschulsport zur Weltmeisterschaft: „HEADIS“ vereint Elemente des Tischtennis mit Elementen des Fußballs. Eure Geschicklichkeit und Schnelligkeit werden hierbei auf die Probe gestellt.

 Quelle Titelbild: Pexels / Niklas_Ahrnke



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