Unterwegs in den Lechtaler Alpen auf dem Anhalter Höhenweg – Tag 2

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Der zweite Tag ist angebrochen und unter Carmens strengem Regiment gibt es pünktlich um 07:00 Uhr Frühstück. Um 07:30 Uhr starten wir auch schon in einen langen, einsamen Tag. Wir sind die einzige Gruppe, die an diesem Tag den Anhalter Höhenweg von der Hütte aus in Angriff nimmt.

Nach einem ersten Aufstieg auf das Grubigjoch queren wir die beeindruckende Flanke der Namloser Wetterspitze. Hierbei wird klar, warum die Tour nur bei trockenen und sicheren Bedingungen begangen werden kann. Bei Nässe wären die dicken Grasbüschel der Steilflanken rutschig und ein Abstürzen kaum vermeidbar. In den wunderschönen Tälern trifft man den ganzen Tag über praktisch keinen Wanderer und auch an Handyempfang ist nicht zu denken. Der Weg führt uns weiter durch Blumenwiesen und wir queren einige Schuttrinnen. Nun geht es weglos hinauf auf das Sattele, wobei unsere Kraxelei von einer Gämse und einigen Murmeltieren kritisch beäugt wird. Die Tiere sind in diesem Gelände natürlich deutlich trittsicherer unterwegs als wir. Aus dem Joch führt unsere Wanderung auf den ersten echten Gipfel des Tages.

 

Wir kämpfen uns weglos auf den Grasbüscheln die Bergflanke hinauf, bis wir schließlich erschöpft am Gipfel des Egger Muttekopfs (2311m) in der Sonne liegen. Da aber noch drei weitere Gipfel auf dem Programm stehen, fällt die Pause eher kurz aus. Hinauf ist das Steigen über das Gras anstrengend, hinab ist das noch etwas feuchte Gras rutschig und der eine oder andere von uns landet ungewollt auf dem Allerwertesten.

Your Expert 

An den steilen Stellen sind Ketten angebracht, die den Abstieg etwas erleichtern. Man folgt weiter dem Grat um das Finale der Tour zu erreichen. Auf der Bschalber Kreuzspitze (2462m) angekommen, folgt man dem Grat über die Mittlere Kreuzspitze (2496m) bis zur Elmer Kreuzspitze (2480m). Vor dem nun vor uns liegenden Abstieg von 1500 Höhenmetern stärken wir uns noch einmal und blicken zurück über die Grate bis zur Anhalter Hütte, die kaum noch zu erkennen ist.

 

Es empfiehlt sich, die wenigen Meter nach dem langen, kräftezehrenden Abstieg zur Stabalpe hinüber zu laufen. Auf der Terrasse werden wir nach einem langen Tag mit einem Marillenschnaps begrüßt und freuen uns auf unsere kalten Getränke und einen Kaiserschmarrn. Hier lassen wir den Tag ausklingen, bevor wir die letzten 400 Höhenmeter zum Auto hinabwandern. Erschöpft aber glücklich kommen wir um 17:30 Uhr an unserem Auto an und denken an ein tolles Wochenende zurück. Um den Anhalter Höhenweg zu begehen, benötigt man absolut stabiles Wetter. Man sollte sich sehr gut auch im weglosen Gelände orientieren können und muss trittsicher sein. Besonders Konditionsstarke können noch den Gipfel der Namloser Wetterspitze einbauen, ich rate davon aber ab.

 

 

Quelle Titelbild: Stefan Weindl

Nach einem ersten Aufstieg auf das Grubigjoch queren wir die beeindruckende Flanke der Namloser Wetterspitze. Hierbei wird klar, warum die Tour nur bei trockenen und sicheren Bedingungen begangen werden kann. Bei Nässe wären die dicken Grasbüschel der Steilflanken rutschig und ein Abstürzen kaum vermeidbar. In den wunderschönen Tälern trifft man den ganzen Tag über praktisch keinen Wanderer und auch an Handyempfang ist nicht zu denken. Der Weg führt uns weiter durch Blumenwiesen und wir queren einige Schuttrinnen. Nun geht es weglos hinauf auf das Sattele, wobei unsere Kraxelei von einer Gämse und einigen Murmeltieren kritisch beäugt wird. Die Tiere sind in diesem Gelände natürlich deutlich trittsicherer unterwegs als wir. Aus dem Joch führt unsere Wanderung auf den ersten echten Gipfel des Tages.

 

Wir kämpfen uns weglos auf den Grasbüscheln die Bergflanke hinauf, bis wir schließlich erschöpft am Gipfel des Egger Muttekopfs (2311m) in der Sonne liegen. Da aber noch drei weitere Gipfel auf dem Programm stehen, fällt die Pause eher kurz aus. Hinauf ist das Steigen über das Gras anstrengend, hinab ist das noch etwas feuchte Gras rutschig und der eine oder andere von uns landet ungewollt auf dem Allerwertesten.

Your Expert 

An den steilen Stellen sind Ketten angebracht, die den Abstieg etwas erleichtern. Man folgt weiter dem Grat um das Finale der Tour zu erreichen. Auf der Bschalber Kreuzspitze (2462m) angekommen, folgt man dem Grat über die Mittlere Kreuzspitze (2496m) bis zur Elmer Kreuzspitze (2480m). Vor dem nun vor uns liegenden Abstieg von 1500 Höhenmetern stärken wir uns noch einmal und blicken zurück über die Grate bis zur Anhalter Hütte, die kaum noch zu erkennen ist.

 

Es empfiehlt sich, die wenigen Meter nach dem langen, kräftezehrenden Abstieg zur Stabalpe hinüber zu laufen. Auf der Terrasse werden wir nach einem langen Tag mit einem Marillenschnaps begrüßt und freuen uns auf unsere kalten Getränke und einen Kaiserschmarrn. Hier lassen wir den Tag ausklingen, bevor wir die letzten 400 Höhenmeter zum Auto hinabwandern. Erschöpft aber glücklich kommen wir um 17:30 Uhr an unserem Auto an und denken an ein tolles Wochenende zurück. Um den Anhalter Höhenweg zu begehen, benötigt man absolut stabiles Wetter. Man sollte sich sehr gut auch im weglosen Gelände orientieren können und muss trittsicher sein. Besonders Konditionsstarke können noch den Gipfel der Namloser Wetterspitze einbauen, ich rate davon aber ab.

 

 

Quelle Titelbild: Stefan Weindl

STATEMENT

Bei dieser Tour trifft man selbst an einem sonnigen Sonntag kaum andere Bergsteiger und ist in einer beeindruckenden Bergwelt unterwegs. Ich kann den anspruchsvollen Höhenweg absolut empfehlen.

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