Surfen auf flachem Wasser – Skimboarding

AUTOR:

IBS Publishing Team

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Skimboarden ist die einzigartige Wassersportart, die weder große Wellen, Wind noch Wassertiefe benötigt. Dafür ist aber Technik, Gleichgewicht und das perfekte Timing gefragt, um mit dem Skimboard spektakuläre Tricks an der Küstenlinie auszuführen. Hier erfährst du mehr zur Trendsportart, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut.

Das richtige Skimboard: Flach & oval

Um zu skimmen – auf flachem Wasser zu gleiten – bedienen sich Skimboarder der Technik des Auqaplanings. Geskimmt wird auf flachem Wasser, also im Bereich der Shorebreaks oder in einer Brandung. Deshalb dürfen die Skimboards im Gegensatz zum Surfboard keine Finnen besitzen. Skimboards sind oval, leicht gebogen und mit 90 bis 130 cm vergleichsweise kurz. Das Board ist meist aus Holz oder einem Materialmix mit Holzkern gefertigt.

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Bildquelle: iStock / myshkovsky

Ready for „Take-Off”? – Der Sprung auf das Board

Skimboarding lebt von den Tricks, die man auf dem kühlen Nass ausübt. Doch bevor es an die Stunts geht, muss der Sprung aufs Brett – der „Take-Off“ – bewältigt werden. Dafür muss das Board nach einem schnellen Anlauf flach auf dem nassen Sand geworfen werden, bevor man gekonnt dem gleitenden Brett hinterherspringt.

 

Austin Keen, mehrfacher Skimboarding Weltmeister, macht es hier vor. Was bei ihm einfach aussieht, verlangt Perfektion und Übung. Viele Anfänger machen den Fehler, das Board schräg auf den Sand zu werfen – mit einer der Enden des Boards voraus. Das verhindert aber einen smoothen Auftritt und bremst ab. Stattdessen muss das Skimboard nach dem Sprint perfekt parallel aufgeworfen werden.

 

Ziel ist es, das Brett so fallen zu lassen, dass es relativ flach aufs Wasser trifft und schnell zu gleiten beginnt, noch bevor man draufspringt. Je besser der Take-Off, desto dynamischer der Auftrieb.

Surfen zwischen Sand und Wasser

Skimboarding ist das Skateboarding des Wassers und lässt sich in zwei übergeordnete Disziplinen unterteilen: Wave Skimboarding und Flatland Skimboarding.

 

Flatland Skimboarding: Wie der Name schon verrät wird Flatland Skimboardung (auch Inland-Skimboarding) auf sehr flachen, nicht-küstennahen Gewässern performed. Das heißt das Board wird auf Flüssen, Seen, Bächen oder selbst Swimming-Pools oder Pfützen manövriert und benötigt deshalb keinerlei Wellengang.

 

Wave Skimboarding: Beim Waveskimming wird eine Verbindung zwischen dem nassen Strandsand und den Meereswellen erzeugt. Waveskimboarder zielen darauf ab, eine aufschlagende Welle direkt an der Shoreline zu erwischen. Deshalb werden vor allem Strandbreaks aufgesucht, die im Gegensatz zu den Beachbreaks, eine geringere Distanz zwischen den Wellen und dem Ufer gewährleistet.

Wer das alles nochmal vom Weltmeister höchstpersönlich hören will, ist auf dem YouTube Kanal von Austin Keen genau richtig. Hier könnt ihr seine Skimming-Highlights aus dem vergangenen Jahr anschauen. Quelle: YouTube / Austin Keen

Statement

Sobald man den „Take-Off“ beherrscht, steht einem nichts mehr im Wege, um sich an den verschiedensten Skimming-Tricks zu üben. Damit ist Skimboarding, selbst für den Surfanfänger, der ideale Sommersport.

Quelle Titelbild: Unsplash / Michael Henry



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