Der richtige Drive beim Golf

REACH YOUR GOALS

Helge Meyer, ehemaliger Golf Bundesliga Profi fasst seine Tipps zusammen, die während der nächsten Runde Golf helfen fokussiert zu bleiben und dabei genug Power für den nächsten Drive zu haben.

Nur die Leistung zählt – einen Slogan, den man im Sport immer wieder hört. Im Golf, das weiß ich als ehemaliger Bundesligaprofi, ist das ohne die richtige mentale Vorbereitung und Stärke erst gar nicht zu schaffen. Hinzu kommt die immer wichtigere Trainings- und vor allem Ernährungskomponente für unseren Sport. Wer Leistung bringen will, muss seinen Körper mit hochwertigen Snacks während der Runde fit halten und sollte auch nach dem letzten Loch etwas kleines, aber nahrhaftes parat haben.

 

Meine Trainingsvorbereitung hat sich gerade im Hinblick auf anspruchsvollere Turniere gezielt auf die Basics konzentriert. Automatics sind eine Variante, die jeder Profisportler in seinem Trainingsrepertoire haben sollte, denn hier kann der Kopf „ausgeschaltet“ und nebenher winzige Details optimiert werden. Vom Abschlag bis zum Green lassen sich die meisten Aspekte des Golfspiels mit viel Übung, Geduld und Routine verbessern – sei es die richtige Ebene im Rückschwung im langen Spiel oder das geschulte Auge für Breaks auf dem Grün.

 

Die regelmäßige Einnahme von kleinen Snacks auf der Runde ist enorm wichtig, um den Körper fit zu halten – dabei bin ich seit kurzem auf hochwertige Proteine in Form von Trockenfleisch gekommen. In praktischer Größe und als Snack zwischendurch perfekt. Bei der angewandten Methode handelt es sich um eine Methode aus Südafrika, die mir mein Coach nach einer Fitness-Session erklärt hatte. Man erhält hochwertiges Fleisch im Flake-Format mit viel Geschmack und ohne Zusätze.

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Im Golfsport gibt es mehrere Weisheiten, vor allem aber gut gemeinte Ratschläge. Dazu zählt, dass der Spannungsabfall oder der Konzentrationsverlust schon bei ein bis zwei Schlägen pro Runde gravierende Auswirkungen auf das Gesamtergebnis haben können. Golf ist ein mental so fordernder Sport, dass man einfach die Vorkehrungen treffen muss, um den Körper fit zu halten und den Energie-Level auf einem Niveau halten, das konstante Top-Leistung bis zum letzten Loch ermöglicht. Denn wer einmal auf einem der spektakulären und anspruchsvollen Plätzen Südafrikas war, weiß, dass es nichts Schlimmeres gibt, als an Loch 14 keine Kraft mehr zu haben und sich das wunderschöne Setting dadurch vermiesen zu lassen

 

Im Profisport geht es mittlerweile nicht mehr ohne Ernährungsberatung oder Hilfe durch Produzenten, die einem den effektivsten Weg bieten, möglichst alles aus einem Produkt rauszuholen. Ein Schokoriegel bringt mir nichts, weil zu viel Zucker drin ist. Eine Banane oder ein Proteinriegel liegt vielen schwer im Magen und einen Proteinshake immer mit sich rumzutragen ist auch lästig. Einzige Alternative wären sogenannte Power-Bars, die man gemütlich in die Tasche bekommt, die Kehrseite ist hierbei aber, dass in diesen Produkten oft viel zu viel an Zusatzstoffen enthalten sind, von denen man eigentlich nicht weiß, was sie dem Körper wirklich Gutes geben können. Und falls man auf dem Platz in Südafrika in einer entspannten Runde mit seinen Buddies keinen Hunger haben sollte, lässt sich der Snack auch entspannt bei einem guten Fläschchen Wein genauso genießen!

Das sind meine Tipps

  • Ausdauer und Trainingsroutines sind die Basis zum erfolgreichen Golfspiel
  • Im Training sollten Stresssituationen wie zum Beispiel kurze Putts häufig trainiert werden
  • Sowohl die Stärken weiter ausbauen, als auch an den Schwächen arbeiten – niemals zu einseitig trainieren
  • Kleine Snacks für Zwischendurch auch im Training parat haben, denn Hungergefühl und Konzentrationsverlust sollten auch im Training tabu sein
  • Leistung ist wichtig, aber der Spaß und die Emotion beim Golfsport darf niemals in den Hintergrund gedrängt werden
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BEFORE

Um richtig in Schwung zu kommen, gibt es in meiner Trainingsroutine immer ein kurzes Warm-Up bei dem ich versuche mich aufzulockern und vor allem meinen ganzen Körper aufzuwärmen. Viele beschränken sich beim Golf auf die Erwärmung des Oberkörpers – meiner Meinung nach gehört der ganze Körper dazu. Eine Trainingsangewohnheit hat sich bei mir gefestigt: Bevor es auf die Runde geht, schwinge ich gerne 2-3 mal auf der Range durch.

EXPERT EXPERIENCE

In meinem Bag ist neben kleinen Proteinsnacks natürlich auch genug Flüssigkeit. Ich schwöre hier auf stilles Wasser – Säfte oder Softdrinks kann ich nicht empfehlen, da hier wieder der Zuckerfaktor eine große Rolle spielt. Nach dem Zuckerhigh folgt nach kurzer Zeit der rasante Abfall der Energie und die Folge ist neben körperlichen Schwächen auch eine sinkende Konzentrationsfähigkeit.

CHALLENGE

Challenges gibt es im Golfsport wahrlich genug. Ich probiere, wenn ein gewisses Niveau bzw. Handicap erreicht ist, mir eigene Challenges in Sachen Technik zu setzen. Klar, zum Spaß mit seinen Golfkumpels ist auch mal ein Wettbewerb um den längsten Drive drin, aber um sich wirklich zu challengen sollte man den Schwierigkeitsgrad der Übungen zu den Automatics ständig erhöhen und anpassen.

YOUR EXPERT

Helge Meyer

STATEMENT

Tipps und Tricks sind immer hilfreich! Jeder Golfer sollte jedoch seinen eigenen Stil finden und sich mit seiner individuellen Art und seinem Skill-Set auf dem Platz zeigen. Zuhören ist immer wichtig, kopieren hat aber noch niemanden weitergebracht.

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