Canyoning im Ötztal

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Canyoning 3

Beim Canyoning begeht man eine Schlucht von oben nach unten und folgt somit dem Fluss auf seinem natürlichen Weg vom Berg ins Tal. Es gibt verschiedene Schwierigkeitsstufen beim Canyoning, dementsprechend kann eine Tour von einem gemütlichen Spaziergang durch das Flussbett bis hin zu einem 10 Meter Sprung vom Wasserfall gehen. Wir haben uns bei unserer Tour für die Mitte entschieden, da für uns alle das Canyoning Neuland war.

 

Los ging’s in einer Gruppe von ca. 30 Personen. Geplant war es eigentlich, dass wir mit 15 Personen pro Gruppe starten, aber aufgrund des hohen Wasserstandes wurden 2 Gruppen aus Sicherheitsgründen zusammengelegt. Nachdem wir per Bus am Startpunkt unserer Tour angekommen waren, wurden alle in einem kurzen Briefing mit dem Sicherheitssystem und der Ausrüstung vertraut gemacht. Und dann ging es auch schon los mit dem Abseilen von einer 15 Meter hohen Brücke.

Die Überwindung über das Geländer zu steigen war nicht unbedingt gleich leicht für alle Beteiligten. Begleitet wurden wir auf der Tour von fünf Guides, die an den „kritischen“ Stellen die Sicherheit überwacht und uns an den entsprechenden Stellen abgeseilt haben. Unten angekommen folgten wir dem Flusslauf, hier kann ich nur empfehlen „watch your step!“. Die gegenseitige Hilfe und Sicherung beim Canyoning ist unverzichtbar.

Auf unserer Tour kamen einige Wildwasserrutschen und kleinere Sprünge vor, das macht richtig Spaß! Es gab jeder Zeit die Möglichkeit auf einen Sprung oder eine Rutsche zu verzichten und diese zu umgehen. Probiert es aus, das ist ein einmaliges Erlebnis mit viel Spaß!! Das Wetter spielt beim Canyoning nur eine untergeordnete Rolle, nass werdet ihr ohnehin.

YOUR EXPERT

Geli Beierlein

STATEMENT

Nur im Hochsommer zu empfehlen, das Wasser war Anfang Mai zu eisig. Erkundigt euch zudem vorher im Internet über die verschiedenen Canyoning-Anbieter. Die gibt es dort wie Sand am Meer. Nicht alle sind gleich professionell.

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JOURNEY

Das Ötztal ist sowohl von Deutschland als auch von Österreich oder der Schweiz sehr gut über die Autobahn zu erreichen. Tipp: In Österreich sollte das Tempo strickt eingehalten werden, da hier viele nicht angekündigte feste Blitzer warten. Der Transport vor Ort mit öffentlichen Mitteln ist sehr gut. Zum Canyoning wurden wir von dem Veranstalter per Bus auf den Berg gefahren.

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ACCOMMODATION

Für uns war der Besuch im Ötztal nur ein Tagesausflug. Generell gibt es dort eine riesige Auswahl an Unterkünften. Die Seite www.oetztal.com bietet eine gute Übersicht über die Möglichkeiten in dieser Region Urlaub zu machen. Ansonsten bietet AirBnB.com eine große Anzahl an Wohnungen und Zimmern in der Region.

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ALTERNATIVES

Falls der Wasserstand zu hoch ist und die Canyoning-Tour abgesagt werden muss, gibt es hier jede Menge „Ausweichmöglichkeiten“. Ich persönlich würde die Area47 empfehlen. Hier werden neben Canyoning verschiedene Highlights, wie eine Offroad Area zum Motocross fahren oder eine Wakeboard-Anlage angeboten.

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